FRISCHE LUFT AUF DEN WUPPERTALER SÜDHÖHEN

Die AWG betreibt am Standort Wuppertal-Küllenhahn seit über 30 Jahren ein Müllheizkraftwerk (MHKW), welches den neuesten technischen Anforderungen entspricht.

Seit 2009 wird die Wärmeversorgung auf den Wuppertaler Südhöhen durch ausgekoppelte Wärme aus dem MHKW kontinuierlich ausgebaut und damit die Nutzung des verfügbaren Abwärmepotenzials wesentlich verbessert. Die kommunale Schwestergesellschaft WSW Energie und Wasser AG investiert über 12 Mio. Euro in die Erweiterung der bestehenden Fernwärmeschiene. Diese Maßnahmen wurden durch baurechtliche Satzung der Stadt Wuppertal flankiert; dadurch wird der Wärmebedarf des Satzungsgebietes überwiegend durch Fernwärme gedeckt. Somit entfällt mittelfristig die Wärmeerzeugung vor Ort und damit die Emissionen aus den heute noch vorhandenen Heizungsanlagen. Gleichzeitig werden die Energieversorgungskosten für die Abnehmer deutlich niedriger als zuvor. Die zusätzliche Wärmeabgabe des MHKWs von 70.000 MWh entspricht 7 Mio. Liter eingespartem Heizöl. Durch die erhöhte Abgabe von Fernwärme erreicht das MHKW der AWG die europäisch vorgegebenen Effizienzkriterien sicher. Nach Berechnungen der Stadtverwaltung Wuppertal werden bei vollständigem Anschluss der Wärmeversorgung im Versorgungsgebiet jährlich folgende Emissionen ersetzt bzw. vermieden (siehe Tabelle).

Diese Fernwärmeversorgung trägt damit zu einer erheblichen Verbesserung der örtlichen Immissionssituation bzw. der städtischen Hintergrundbelastung bei. 

 

Bild: Der Bau der ernwärmeleitung auf den Wuppertaler Südhöhen