Gebührenstabilität durch regionale Kooperation

Durch eine vorausschauende Planung ist die kommunale Abfallwirtschaft ein Garant für stabile und langfristig planbare Gebühren. Von dieser Planungssicherheit profitieren nicht nur die Bürgerinnen und Bürger, auch im Standortwettbewerb der Unternehmen spielen klar kalkulierbare Kosten eine wichtige Rolle.

Eine zentrale Stellschraube bei der Kostenkalkulation einer Entsorgungsanlage ist die Auslastung der Anlagen. Dies wurde im Fall des Wuppertaler Müllheizkraftwerks (MHKW) durch regionale Kooperation mit anderen Kommunen im Rahmen des EKOCity-Zweckverbandes erreicht (siehe www.ekocity.de). Durch die vertraglichen Bindungen über festgelegte Müllanliefermengen der Partner bleiben die spezifischen Verbrennungskosten, abgesehen von indexierten Preissteigerungsraten, für die Laufzeit der Entsorgungskooperation (20 Jahre) im Wesentlichen stabil und unterliegen somit in nur geringem Maße externen Einflüssen. Dies schafft auch die notwendige Investitionssicherheit für eine kontinuierliche Leistungssteigerung und die weitere Modernisierung der Anlage. 

 

Für die Bürgerinnen und Bürger und die Gewerbetreibenden in der Stadt Wuppertal bedeutet dies, dass die Gebühren pro Einwohner real, also inflationsbereinigt, stabil geblieben sind.

 

Der Geschäftsführer der Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH Wuppertal (AWG), Wolfgang Herkenberg, stellt die erreichte Gebührenstabilität in den Kontext zentraler abfallwirtschaftlicher Ziele:

 „Wir sehen uns als operativer Bestandteil im Abfallwirtschaftsverband EKOCity in der Pflicht, für langfristige Entsorgungssicherheit zu günstigen Preisen zu sorgen, eine Auslastung der geschaffenen Anlageninfrastruktur des Verbunds bei kostendeckenden Entgelten sicherzustellen und die Beibehaltung des Einflusses der jeweiligen bürgerschaftlichen Gremien auf die Abfallwirtschaft, die Lenkung der Abfallströme und damit letztlich auch auf die Gebühren zu gewährleisten.“