Gesundheitsförderung einmal anders: Obsttage in Siegburg

Die kommunalen Unternehmen sind sich bewusst, wie wichtig die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens ist. Sie sehen deshalb die betriebliche Gesundheitsförderung als ausdrücklichen Bestandteil des Citizen Value an. Die Beispiele der Rhein-Sieg-Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH (RSAG) zeigen, wie dieses Selbstverständnis auf originelle Weise in die Praxis umgesetzt werden kann.

Als eine Maßnahme zur Gesundheitsförderung stellt die RSAG ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kostenfrei Mineralwasser zur Verfügung. Dieses Angebot wird sehr positiv angenommen – und das mit steigender Tendenz. Im Jahr 2009 wurden beispielsweise 7.535 Liter Mineralwasser, also 0,430 Liter pro Mitarbeiter und Arbeitstag, konsumiert. Bereits seit Herbst 2007 ist in den Verwaltungsgebäuden der RSAG das Rauchen nicht mehr erlaubt. Gleichzeitig wurde dafür geworben, mit dem Rauchen ganz aufzuhören. Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nahmen das Angebot eines organisierten Raucherentwöhnungskurses an, die Gesellschaft übernahm die Kosten. Gesundheitsunterstützung erfahren die Beschäftigten zusätzlich mit der kostenlosen Augenuntersuchung zur Behebung von Sehschwächen. 

 

Auch wird in den Verwaltungsgebäuden gratis frisches Obst angeboten. Dieser „Gesundheitsservice“ wird seit Einführung in großem Umfang angenommen, im Jahr 2009 wurden 2.341 kg Obst verzehrt. Dies entspricht einer Frucht (134 g Obst) pro Mitarbeiter und Arbeitstag. 

 

Zu einer positiven Bewertung dieser Maßnahmen kommt Ludgera Decking, Geschäftsführerin der RSAG:

 „Wir betrachten dieses Angebot als wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung unserer Belegschaft.“

 

Bild: Zum Anbeißen: Plakataktion der Rhein-Sieg-Abfallwirtschaftsgesellschaft