FÜR DIE REGION: IHR ABFALL BESCHÄFTIGT UNS!

Zu den grundlegenden Aufgaben der kommunalen Abfallwirtschaft zählen Sammlung, Transport und Beseitigung von Haushalts- und Gewerbeabfällen. Im Rahmen der Beseitigung gewinnt die energetische und stoffliche Verwertung der einzelnen Abfallfraktionen an Bedeutung. Die Abfallwirtschaft ist auf dem Weg zu einer nachhaltigen Ressourcenwirtschaft. Durch die Vernetzung mit anderen Infrastrukturbereichen entstehen vielfältige Synergieeffekte. Dies alles geschieht verantwortungsvoll und auf hohem technischem Niveau. Hierfür werden gut ausgebildete und verlässliche Arbeitskräfte benötigt: im Fuhrpark und in der Anlagentechnik, in der Prozesssteuerung und der Analyse der Stoffströme und natürlich auch im kaufmännischen Bereich. All das schafft eine Vielzahl von anspruchsvollen und sicheren Arbeitsplätzen, sichert Einkommen und stärkt die regionale Wirtschaft.

BESCHÄFTIGUNG UND EINKOMMEN STÄRKENDIE REGIONALE KAUFKRAFT


In der kommunalen Abfallwirtschaft (einschließlich Straßenreinigung und Winterdienst) sind in Deutschland laut Angaben des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) aktuell 427 kommunale Unternehmen tätig. Sie erzielten 2008 in der Sparte Abfall einen Umsatz von ca. 13 Mrd. Euro und beschäftigten 76.285 Mitarbeiter im Betriebszweig Abfall. Rechnet man Verwaltung und allgemeine Servicebereiche hinzu, so kann man von bundesweit ca. 100.000 Beschäftigten in der kommunalen Abfallwirtschaft ausgehen (vgl. Webseite VKU). Die öffentlichen Unternehmen sind nach Umsatz und Größe häufig einer der wichtigsten Arbeitgeber vor Ort. Mit den ausgezahlten Lohn- und Gehaltsummen tragen sie zur Stärkung der örtlichen Kaufkraft bei. 
Die Arbeitsplätze sind im Vergleich zu rein marktorientierten Betrieben relativ sicher. Das ermöglicht den Beschäftigten eine langfristige Lebens- und Familienplanung. So entstehen vielfältige Bindungen qualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den jeweiligen Standort.


REGIONALE KOOPERATION MIT VIELFÄLTIGEN SYNERGIEN


Die regionale Kooperation hat zwei Facetten. Zum einen die Zusammenarbeit auf Unternehmensebene mit spezialisierten Betrieben und Dienstleistern. Zum anderen die Kooperation zwischen den Kommunen.
Für die Zusammenarbeit mit der örtlichen Wirtschaft gibt es viele Anlässe: die Beauftragung spezialisierter Dienstleistungen, für die im eigenen Hause keine Qualifikationen vorhanden sind, die Weitergabe sortierter Abfallfraktionen zur stofflichen Verwertung sowie Aus- und Fortbildung. Eine enge Beziehung besteht auch häufig zu den örtlichen Stadtwerken und den anderen kommunalen Betrieben. Diese Netzwerkbildung schafft Synergien und stärkt die regionale Wirtschaft.
Wir sind uns bewusst, dass Gebühren und Entsorgungskosten ein wichtiger Kostenfaktor für Haushalte und Gewerbe sind. Gebührenstabilität auf einem wettbewerbsfähigen Niveau ist daher unser Beitrag zur Standortentwicklung. Um dies zu gewährleisten, beschreiten die kommunalen Unternehmen immer mehr den Weg der interkommunalen Kooperation verbunden mit einer langfristigen Vertragsbindung der kommunalen Partner.